Logbuch

12. Juni 2010

4. Trierer Flossenlauf

Die Trierer Sporttaucher feierten am 12.6.2010 mit dem 4. Trierer Flossenlauf und einem kostenlosen Schnuppertauchen im Freibad Trier-Nord ihr 25jähriges Bestehen.

Bereits um 10:00 begann es mit einem kostenlosen Schnuppertauchen, bei dem auch die Tauchausbilder des PST tatkräftig mitgeholfen haben. Dabei durften kleine wie große Wasserratten einmal ausprobieren, was die Taucher an ihrem Sport so begeistert. Einigen hat es sogar so viel Spass gemacht, dass sie die Gelegenheit nutzten, sich auch ein zweites Mal durch das 50m-Becken führen zu lassen und die Schwerelosigkeit zu genießen.

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13. März 2010

Internationales Fackelschwimmen

Anlässlich ihres 30jährigen Bestehens hatten uns die Taucher des PST Trier zu ihrem internationalen Fackenschwimmen eingeladen und als erprobte Fackelschwimmer ließen wir uns diesen Spass natürlich nicht entgehen.

So traf man sich um 16:30 vor der Toni-Chorus-Sporthalle, tauschte zunächst einige Neuigkeiten aus und war gespannt, wieviele Schwimmer denn nun tatsächlich mit in die Mosel gehen. Nachdem sich die 81 Teilnehmer in ihre Neopren- bzw. Trockentauchanzüge gekleidet hatten und wir noch ein wenig im Freien auf den Abtransport warteten, war es doch noch für den einen oder anderen eine kleine Überraschung, dass der Römerexpress für unseren Transfer zur Einstiegsstelle auf Höhe der Feuerwehr sorgte.

Dort angekommen durften wir uns mit Früchtetee aufwärmen, mit Fackeln versorgen und gegen 18:45 endlich ins Wasser steigen. Wie kalt die Mosel tatsächlich war, weiß keiner wirklich genau. Aber frisch war es schon. Doch man hatte sich schnell an die Temperaturen gewöhnt, zumal die geringe Strömung alleine nicht dafür ausreichte, vor dem Abbrennen der Fackeln die knapp 2km flussabwärts zu gelangen. So manch ein Flossenschlag war schon notwendig, um den Anschluss zu halten.

Angefeuert und begleitet von einigen Zuschauern entlang der Uferpromenade und auf den zwei Brücken waren wir dann doch froh, die Kaiser-Wilhelm-Brücke zu passieren und kurz dahinter aussteigen zu dürfen. Der schlammige Ausstieg hatte es zwar dann nach einmal in sich, doch die helfenden Hände einiger DRKler halfen uns, auch diese Hürde zu überwinden.

Nach ein oder zwei Bechern Glühwein trotteten wir wieder zurück zur Toni-Chorus-Sporthalle. Dort wurde der Matsch von Beinen und Flossen abgespritzt und wer schnell genug war kam auch noch in den Genuss, sich warm duschen zu können. Die Nachzügler erfreuten sich daran, dass die Dusche doch noch ein klein wenig wärmer als die Mosel war.

Zum Abschluss des Abends durften wir in der Aula der Berufsbildenden Schulen an einigen Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder und den Darbietungen der Cheerleader des PST und einem Elvis-Imitator teilnehmen.

Wir danken den Tauchern des PST für einen gelungenen Abend und hoffen natürlich, dass man sich vor dem Flossenlauf das eine oder andere Mal auch wieder gemeinsam dem Tauchsport widmet.

6. März 2010

Wettkampf René Hartmann

Nachdem die Taucher des PST bereits 9 Jahre an keinem Wettkampf mehr teilgenommen haben und die Trierer Sporttaucher in ihrer 25 jährigen Vereinsgeschichte stets einen Bogen um Wettkämpfe gemacht haben, hat man sich im letzten Jahr zusammengerauft und überlegt, gemeinsam eine Trierer Mannschaft aufzustellen und beim Wettkampf René Hartmann teilzunehmen.

Für beide Vereine gehört das Flossenschwimmen und Apnoetauchen standardmäßig zum Training. Im letzten Jahr haben wir auch durch die Tatsache, dass das Südbad geschlossen war, häufig gemeinsam trainiert. Doch erst seit Januar 2010 wurden gezielt die Übungen, wie sie in Dudelange von den Mannschaften abverlangt werden, ins Trainingsprogramm aufgenommen und sich gegenseitig im Training besucht.

So trafen wir uns am Abend des Wettkampfs um 18:00 Uhr bei eisiger Kälte auf dem Parkplatz in Potaschbierg und machten uns gemeinsam auf den Weg. Nach dem Motto "Nur dabei sein ist nicht alles" wurden die Starter für die Trierer Mannschaft dann auch entsprechend ihrer Leistungen aufgestellt. In der letzten Stunde vor dem ersten Startpfiff schwommen wir uns nicht nur warm, sondern versuchten auch diverse unterschiedliche Techniken, um sie dann auch bei den Übungen erfolgversprechend umzusetzen.

Im ersten Duchgang hieß es dann, 6x50m Flossenschwimmen ohne Maske. Dabei konnten wir mit einer Gesamtzeit von 02:55,04 den dritten Platz belegen. Das spornte uns natürlich richtig an. So konnten wir beim 6x25m Streckentauchen den anderen vier Mannschaften gleich einmal zeigen, dass wir das Apnoetauchen wirklich draufhaben und erzielten mit 01:28,33 die Bestzeit in dieser Disziplin. Im anschließenden 6x50m Flossenschwimmen mit Schnorchel ohne Maske kam dann allerdings ein Einbruch, der sicherlich auch der Tatsache geschuldet war, dass zwischen den Wettkämpfen kaum Pause zum Verschnaufen blieb. So waren wir mit 02:07,37 nur Drittschnellste. Beim 4x50m Tauchen mit Gerät (Sprung vom Bock) konnten wir wieder punkten und machten mit einem Vorsprung von knapp 13 Sekunden gleich wieder jede Menge Zeit gut. Die anschließende Übung, bei der auf einer 25m-Strecke beide Flossen und die Maske samt Schnorchel aufgesammelt und angezogen werden sollte, scheiterte dann doch noch ein wenig an der Technik. Nicht nur die Dudelanger zeigten uns, dass wir diese Übung besser noch öfter einmal trainieren sollten. So reichte es hierbei gerade einmal für den vierten Platz. Auch bei der letzten Übung, bei der das Gerät unter Wasser angelegt, 50m damit getaucht und anschließend wieder abgelegt werden sollte, scheiterte auch noch an ein wenig der Technik, das Gerät schnell an- und wieder abzulegen. Dafür haben wir uns aber wenigstens an die Regeln gehalten und profitierten von einer Strafzeit für die Dudelanger, bei denen einer ihrer Starter die Bahn nicht bis zum Ende getaucht hat.

Doch alles in allem haben wir bei der Aufsummierung aller Teildisziplinen gezeigt, dass mit den Trierern wieder zu rechnen ist und wir nicht nur zum Spass an dem Wettkampf teilgenommen haben. Der Wanderpokal steht nun in Trier und wird zwischen den Tauchern des PST und den Trierer Sporttauchern solange hin- und hergeschoben, bis wir ihn im nächsten Jahr wieder gemeinsam verteidigen.

Die Ergebnisse im Detail: Resultate 2010 (Sub Aqua Sport Dudelange)

6. März 2010

Der zukunftsfähige Sportverein

Bereits im letzten Jahr haben wir beim Wettbewerb Der zukunftsfähige Sportverein teilgenommen und den vierten Platz belegt. Das hat uns zwar gefreut, doch waren wir überzeugt, dass wir eine bessere Platzierung erreichen können.

So haben wir im September letzten Jahres das Angebot vom Sportbund Rheinland und der RWE, erneut eine Vorstandsklausur moderieren zu lassen und unsere Bewerbungsunterlagen einzureichen, dankend angenommen. Thema dieser Vorstandsklausur, die von Klaus-Peter Uhlmann hervorragend moderiert wurde, war die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit. Dabei wurde uns unter anderem bewusst, dass wir als Sportverein auch ein gewisses Maß an sozialer Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen und uns nicht nur alleine auf unseren Sport konzentrieren dürfen. Die Idee, eine Bachpatenschaft zu übernehmen, hat uns sehr gut gefallen und wurde auch von den Vereinsmitgliedern begrüßt. Vor allem in Hinblick auf unseren Wunsch, der Jugendarbeit im Verein größere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, passte die Patenschaft für den Aveler Bach gut in unser Konzept.

Am 19.12.2009 hat sich der Vorstand der Trierer Sporttaucher erneut getroffen, um die Ergebnisse der Veranstaltung noch einmal aufzugreifen und sich Gedanken über die weiteren Verbesserungen der Vereinsarbeit zu machen. Die Resultate beider Klausuren haben wir im Anschluss in die Bewerbungsunterlagen für den Wettbewerb einfließen lassen und u.a. auf der Fahrt zur Boot, auf der auch einige der mitgefahrenen Mitglieder Korrekturen vorgenommen haben, fertiggestellt.

Mitte Februar kam dann die Einladung zur Abschlussveranstaltung in Bad Neuenahr und voller Hoffnung, dieses Mal einen der ersten Plätze belegt zu haben, fuhren vier Vorständler am frühen Morgen des 6. März über verschneite Autobahnen in die Eifel. Und die Fahrt hat sich wahrlich gelohnt. In einem schönen Rahmenprogramm, bei dem außer der Grußworte und Dankesreden auch drei Showtanzgruppen ihr Können präsentierten durften, stieg die Spannung ins Unermessliche, als nach der Verteilung der Warengutscheine, die alle Teilnehmer erhalten haben, die Namen der Preisträger bekanntgegeben wurden.

Nachdem die Trierer Sporttaucher bei den Plätzen drei und zwei nicht aufgerufen wurden, wisch die Anspannung schlagartig der Euphorie, als es hieß: Den ersten Platz belegt ein Trierer Verein mit 80 Mitgliedern. Die namentlich Nennung der Trierer Sporttaucher dürfte anschließend in unserem Jubel fast untergegangen sein.

Stolz, nach fünf Jahren intensivierter Vereinsarbeit auch von externer Stelle eine Bestätigung dafür zu bekommen, dass wir mit den ehrenamtlichen Tätigkeiten, die nicht nur der Vorstand sondern auch viele unserer Mitglieder leisten, auf dem richtigen Weg sind, nahmen wir den Preis dankend an.

Die Tatsache, dass sich die Jurymitglieder darüber einig waren, dass wir die mit Abstand besten Unterlagen eingereicht haben, hat dem Ganzen natürlich noch ein I-Tüpfelchen aufgesetzt und die Autoren der Bewerbungsunterlagen zusätzlich gefreut.

Presseberichte dazu:
Diverse Probleme und diverse Lösungen (Trierischer Volksfreund am 14.4.2010)
Trierer Sporttaucher belegen Platz eins (Trierer Wochenspiegel am 31.3.2010)
Sporttaucher ausgezeichnet (Trierischer Volksfreund am 22.3.2010)
Die Weichen sind auf Fortschritt gestellt (Sportbund Rheinland am 11.3.2010)
Die Weichen sind auf Fortschritt gestellt (Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler, 9.3.2010)
SBR macht Vereine fit für die Zukunft (RZ Bad Neuenahr-Ahrweiler am 8.3.2010)

2. Januar 2010

Neujahrstauchen

Um das Jahr unseres 25jährigen Bestehens auch gleich gebührend einzuläuten, trafen wir uns am 2. Januar 2010 um 10:00 Uhr am Nordbad, um Druckluftflaschen und den Grill einzupacken und uns bei strahlendem Sonnenschein zum Bostalsee aufzumachen.

Dort am Parkplatz 3 (Surferbasis) angekommen wurde erst einmal die Einstiegstelle begutachtet, der Pavillon aufgestellt und mit einem Gasöfchen beheizt. Natürlich musste auch der Grill gleich seinen Dienst beginnen und ausreichend Glut produzieren, bevor wir unsere Geräte zusammenbauten und in unsere Trockentauchanzüge schlüpften.

Für die meisten der fünf Trierer Sporttaucher und drei Taucher vom PST war es der erste Tauchgang im Bostalsee und nach mehr oder weniger einer halben Stunde war dann auch klar, warum dies so war: Eigentlich völlig uninteressant und für die meisten die weite Anreise kaum wert, bietet der See wenig Nennenswertes zu besichtigen. Flach bis auf 15m abfallend und ohne Bewuchs ist der See gerade mal gut, um sich auf Übungen zu konzentrieren.

Bei -3 Grad Luft- und 3 Grad Wassertemperatur waren wir dann auch froh, dass unsere nichttauchenden Begleiter den Grill auf Temperatur gehalten haben und wir nach dem Verlassen des Wassers die ersten Fleischstücke brutzeln und uns aufwärmen konnten.

So saßen oder standen wir dann noch eine Zeit lang gemütlich plaudernd um den Grill und stellten nach einer gewissen Zeit fest, dass wir den Pavillon ungenutzt auch wieder abbauen konnten. Gegen 15:00 traten dann die letzten die Heimreise an.

Zum Bostalsee werden wir sicherlich auch noch einmal zu einer wärmeren Jahreszeit fahren, aber nach wie vor wird sicherlich der Stau in Luxemburg unser Heimgewässer bleiben ...

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